16. Oktober 2021

Möglicher Wechselunterricht ab 10.05.2021//Informationen zum „Lolli-Test“

Liebe Eltern,

heute erhalten Sie wie wichtige Informationen zu folgenden Themen:

1. Möglicher Wechselunterricht ab 10.05.2021

2. Einführung des Lolli-Tests

3. Notbetreuung

 

1. Möglicher Wechselunterricht ab 10.05.2021

Bleibt der Inzidenzwert für den Kreis Gütersloh bis Samstag unter 165, kehren wir nächste Woche in den Wechselunterricht zurück. Liegt er bis kommenden Samstag an nur einem Tag über 165, bleiben wir im Distanzlernen.

Warum ist das so?

Die für uns relevanten gesetzlichen Regelungen geben grob verkürzt Folgendes vor:

Inzidenzwert an 5 aufeinanderfolgenden Werktagen (Montag bis Samstag) unter 165: Wechselunterricht ab dem darauffolgenden Montag erlaubt.

Inzidenzwert an 3 aufeinanderfolgenden Werktagen über 165: Am 4. Tag Vorbereitung des Distanzunterrichts, ab dem 5. Tag pflichtweise Distanzlernen.

Eine Folge dieser Regelung ist somit, dass wir Ihnen erst am Samstag, 08.05.2021, abschließend Bescheid geben können, wie es am Montag, 10.05.2021,  weitergeht, da an diesem Montag (03.05.2021) der Inzidenzwert noch über 165 lag. Schauen Sie daher unbedingt am Wochenende in Ihr E-Mail-Postfach!

Sofern Wechselunterricht erteilt wird, gilt für die nächsten zwei Wochen folgender Rhythmus:

10. – 14.05.2021: A – B – A (Donnerstag: Feiertag, Freitag: beweglicher Ferientag) 17. – 21.05.2021: B – A – B – A – B

 

2. Einführung „Lolli-Test“

Ab Montag, 10.05.2021, setzt das Land NRW an den Grundschulen einen „Lolli-Test“ als Corona-Test ein. Dabei handelt es sich um einen PCR-Test, der im Vergleich zum bisher eingesetzten Testverfahren eine deutlich höhere Sensitivität zeigt. Um am Wechselunterricht oder der Betreuung (OGGS, Randstunde, Notbetreuung) teilnehmen zu können, besteht für Ihre Kinder weiterhin die Verpflichtung, zweimal pro Woche den Test durchzuführen, alternativ ein negatives Testergebnis einer offiziellen Teststelle vorzulegen, das nicht älter als 48 Stunden ist. In Phasen des Wechselunterrichts findet der Test in den Gruppen A und B der einzelnen Klassen in einem vorgegebenem Rhythmus statt. Sofern wieder eine Zeit des Distanzlernens (ohne Wechselunterricht) folgt, wird in den Notbetreuungsgruppen entsprechend getestet.

Sofern Sie Ihr Kind zur Schule oder in die Betreuung schicken, unterstellen wir, dass Sie mit einer Durchführung des „Lolli-Tests“ einverstanden sind!

Der „Lolli-Test“ ist ein Speichel-Test, der als „Pool-Test“ durchgeführt wird. Jedes Kind bekommt ein eigenes Teststäbchen und lutscht 30 Sekunden lang an einem Abstrich-Tupfer. Alle Stäbchen einer Lern- oder Betreuungsgruppe werden in einen verschließbaren Behälter gegeben und als anonyme Sammelprobe an ein Labor geschickt. Dort wird der PCR-Test ausgewertet. Die Schulleitung erhält am selben Tag bis 22 Uhr oder am Folgetag bis 6 Uhr eine Benachrichtigung, ob der Test negativ oder positiv war. Bei einem positiven Ergebnis wird die betroffene Gruppe vor Unterrichtsbeginn informiert und darf nicht am Unterricht oder der Betreuung teilnehmen. Prüfen Sie unbedingt jeden Morgen ihr E-Mail-Postfach auf Nachrichten der Schule, bevor Sie Ihr Kind zur Schule schicken! Auch über die üblichen Kommunikationswege der jeweiligen Klassen werden wir im Notfall versuchen Sie zu erreichen.

Alle Kinder eines positiv getesteten Pools (Lern- oder Betreuungsgruppe) werden ein weiteres Mal einzeln nachgetestet. Dazu erhält im Vorfeld jedes Kind ein Teststäbchen inklusive Behälter für zu Hause. Es muss sichergestellt sein, dass alle Teststäbchen einer Nachtestung bis 8.00 Uhr von den Eltern in die Schule gebracht werden, da sie dann wieder per Kurier zum Labor gebracht und ausgewertet werden. Das Testergebnis erhalten ausschließlich Sie als Eltern. Erst, wenn das Gesundheitsamt eine Kontaktnachverfolgung initiiert, werden wir als Schule eingebunden.

Wichtig: Damit Ihr Kind schnellstmöglich wieder am Wechselunterricht teilnehmen darf, müssen Sie der Schule das negative Ergebnis der Nachtestung oder eines von Ihnen selbst veranlassten PCR-Tests vorlegen. Weiterführende Informationen und Videos zum „Lolli-Test“ finden Sie hier: https://www.schulministerium.nrw/lolli-tests.

Ein Schaubild zum Ablauf des Tests gibt es hier.

 

3. Notbetreuung

Die Einführung des „Lolli-Tests“ macht einen vom Land NRW vorgegebenen 14-tägigen Wechselrhythmus erforderlich, der nach folgendem Schema abläuft:

1. Woche: A – B – A – B – A

2. Woche: B – A – B – A – B

Die Kinder der A-Gruppe führen den Test in der 1. Woche am Montag und Mittwoch, in der 2. Woche am Dienstag und Donnerstag durch. Die Kinder der B-Gruppe führen den Test in der 1. Woche am Dienstag und Donnerstag, in der 2. Woche am Montag und Mittwoch. Freitags ist jeweils „testfrei“.

An welchen Tagen in den beiden kommenden Wochen für Ihre Kinder Wechselunterricht stattfindet, habe ich Ihnen unter Punkt 1 bereits mitgeteilt. In einer separaten Mail liste ich Ihnen zeitnah die Unterrichtstage Ihrer Kinder bis zu den Sommerferien auf. Allerdings kann es sein, dass – je nach Pandemiegeschehen – auch wieder Phasen des Distanzlernens stattfinden werden, sofern die Inzidenzwerte zu hoch sind. Die aktuelle Situation (Entscheidung über Wechselunterricht oder Distanzlernen am kommenden Samstag) macht eine zuverlässige Planung der Notbetreuung unmöglich. Wir gehen aber davon aus, dass wir mittlerweile die meisten Kinder mit Betreuungsbedarf kennen. Daher verzichten wir auf eine gesonderte Abfrage und setzen die Betreuung in den kommenden zwei Wochen mit den bekannten Gruppen fort. Melden Sie sich gerne per Mail bei Frau Schlömer, sofern Sie bedingt durch den neuen Wechselrhythmus Betreuungsbedarf haben. Teilen Sie uns aber auch unbedingt mit, wenn Sie aufgrund des Wechselunterrichts keine oder eine reduzierte Betreuung benötigen: steffi.schloemer@eps-rw.de.

Wie bereits mitgeteilt, finden während des Wechselunterrichts keine Videokonferenzen statt, da die Lehrkräfte täglich im Einsatz sind. Die Betreuung ist ausschließlich für Eltern gedacht, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben. Da wir im Wechselunterricht alle Klassenräume benötigen, werden wir an beiden Standorten weniger Gruppen als bisher anbieten können. Wir hoffen, dass wir den betroffenen Familien dennoch zumindest tageweise Betreuung anbieten können.

Nach diesen vielen Informationen haben Sie nun vielleicht eine erste Vorstellung, wie die nächsten 14 Tage ablaufen könnten. Die Informationslage ist aktuell sehr unübersichtlich, Zuständigkeiten sind unklar und für die Schulen finden sich nach den Mails des Ministeriums mehr Fragen als Antworten.

Dennoch sehen wir in der Einführung des Lolli-Tests Vorteile: Die höhere Sensitivität des Tests bringt genauere Ergebnisse und die Durchführung geht deutlich schneller und noch einfacher als bisher. Somit bleibt mehr Zeit für Unterricht! Hoffen wir, dass in den nächsten Wochen Besserung in Sicht ist und wir doch noch eine längere Phase des Präsenzlernens, wenn auch in Wechselgruppen, erleben dürfen.

Bleiben Sie gesund!

Mit freundlichen Grüßen

Marcus Janssen-Müller

(Schulleiter)