25. Oktober 2021

Informationen zum Corona-Selbsttest

Informationen zur Durchführung des Corona-Selbsttests

Liebe Eltern,

nachfolgend erhalten Sie Informationen zum verpflichtenden Corona-Selbsttest.

 

  1. Welcher Test wird durchgeführt?
  2. Rechtliche Regelungen
  3. Auswirkungen einer Testverweigerung
  4. Wie werden die Tests an der Schule durchgeführt?
  5. Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

  1. Welcher Test wird durchgeführt?

Unsere Schule wurde aktuell mit dem CLINITEST Rapid COVID-19 Antigen-Test der Firma Siemens Healthineers beliefert.

Informationen des Herstellers zum Test und zur Testdurchführung finden Sie hier:

https://www.clinitest.siemens-healthineers.com/

Direkt auf der Seite ist auch ein Hersteller-Video zur Testdurchführung zu finden.

Ein kindgerechtes Video, das mit Hilfe einer Handpuppe die Durchführung eines Selbst-Tests präsentiert, finden Sie hier. https://youtu.be/xi3KGcbcywc .

Auf der Seite des Schulministeriums finden Sie ebenfalls weiterführende Informationen, einerseits allgemein zur Durchführung von Selbsttests, andererseits zu den eingesetzten Testverfahren:

https://www.schulministerium.nrw/selbsttests .

  1. Rechtliche Regelungen

Rechtliche Regelungen zur verpflichtenden Durchführung der Corona-Selbsttests finden sich in der Corona-Betreuungsverordnung:

https://www.mags.nrw/sites/default/files/asset/document/210410_coronabetrvo_ab_12.04.2021_lesefassung_mit_markierungen.pdf

Hier sollten Sie insbesondere §1, Abs. 2 ff beachten.

Auf der Seite des Schulministeriums finden sich allgemeine Informationen zum Ablauf des Wechselunterrichts ab Montag, 19.04.2021:

https://www.schulministerium.nrw/regelungen-fuer-schulen-ab-dem-19-april-2021 .

Auch die Schulmail vom 14.04.2021 enthält wichtige Informationen zur Testpflicht:

https://www.schulministerium.nrw/ministerium/schulverwaltung/schulmail-archiv/14042021-schulbetrieb-im-wechselunterricht-ab-montag .

Wichtig:

Wir sind nicht gesetzlich verpflichtet, eine Einverständniserklärung einzuholen. Dennoch fordern wir von allen Erziehungsberechtigten eine Einverständniserklärung oder eine formlose Widerrufserklärung ein. Nur bei vorliegender Erklärung werden die Tests durchgeführt. Kinder ohne Einverständnis- oder Widerrufserklärung bzw. ohne gültige Bescheinigung eines negativen Corona-Schnelltest-Ergebnisses einer offiziellen Teststelle, die nicht älter als 48 Stunden sein darf („Bürgertest“), dürfen nicht an Betreuung oder Wechselunterricht teilnehmen!

Bei allen Kindern, die ab 19.04.2021 am Betreuungsangebot oder Wechselunterricht teilnehmen, unterstellen wir, dass Sie als Eltern – nach Kenntnis dieser Informationen – mit der Durchführung des Selbst-Tests einverstanden sind. In Zweifelsfällen kontaktieren wir Sie vorab!

 

  1. Auswirkungen einer Testverweigerung

Für alle Schüler*innen besteht eine Verpflichtung zur Teilnahme an den Corona-Selbsttests. Wer die Teilnahme verweigert, muss durch die Schulleitung vom Schulbetrieb ausgeschlossen werden (siehe Schulmail des MSB vom 14.04.2021) und darf deswegen nicht die Betreuungs- oder Präsenz-Unterrichtsangebote der Schule nutzen. Den Umständen des Einzelfalles nach kann das eine Schulpflichtverletzung darstellen, welche gem. §§ 41 Abs. 1, 126 Schulgesetz NRW mit Bußgeld geahndet werden kann.

Anders als in anderen Bundesländern ist es nicht die Entscheidung der Eltern, ob sie ihr Kind an den Präsenz-Angeboten der Schule teilnehmen lassen, es besteht eine Präsenzpflicht, sofern die Schulen geöffnet sind!

Sofern Sie Ihr Kind dennoch zu Hause behalten, besteht kein Anspruch auf zusätzliche, individuelle Distanzunterricht-Angebote.

  1. Wie werden die Tests an der Schule durchgeführt?

Nach folgender Anleitung werden die Lehrkräfte der Grundschule Eichendorff-Postdamm die Corona-Selbsttests mit den Kindern gemeinsam durchführen:

 

Vorbereitung

Im Wechselunterricht wird an den Plätzen der Kinder vor Unterrichtsbeginn das Material verteilt.

Je Sitzplatz ein Stäbchen, eine Testkassette, ein Teströhrchen mit Verschluss, eine Wäscheklammer, eine Papiertüte zur Entsorgung des benutzten Tests, evtl. ein Einweg-Papiertuch. Es kann hilfreich sein, die Verpackung der Stäbchen unten am Griff aufzuschneiden, damit das Stäbchen leichter entnommen werden kann.

Je Teströhrchen 10 Tropfen von der Pufferlösung einfüllen. Das kann auch schon vor Unterrichtsbeginn geschehen. Wichtig: alle Testmaterialien, die länger als eine Stunde ungenutzt ausgepackt wurden, sind zu vernichten, da sie verfälschte bzw. ungültige Ergebnisse anzeigen können.

Für die Lehrkraft gibt es Einweghandschuhe sowie einen Müllbeutel zur Entsorgung der benutzten Testmaterialien.

Vor Beginn des Tests waschen die Kinder die Hände.

Vor der ersten Testung kann das Handpuppen-Video hilfreich sein:

https://youtu.be/xi3KGcbcywc

Durchführung

Die Lehrkraft führt den Test schrittweise mit 5 – 7 Kindern zeitgleich durch und macht ihn an sich selbst vor. Die zweite Gruppe Kinder schaut zunächst nur zu.

Die Testkassette auspacken lassen.

Jedes zweite Kind nimmt die Maske ab. Das Stäbchen wird der Packung entnommen. Wichtig: Nicht die Tupferspitze mit den Fingern anfassen! Das Stäbchen vorsichtig 2 – 4 cm in die Nase einführen. 5-mal gegen die Innenseite des linken Nasenlochs drehen, danach 5-mal im rechten Nasenloch drehen.

Den Tupfer des Stäbchens in das Teströhrchen stecken und 6-mal gegen die Innenwand des Röhrchens drücken.

Eine Minute das Stäbchen in der Pufferlösung stehen lassen (Timer/Eieruhr stellen!). Danach das Röhrchen aus dem Wäscheklammer-Ständer entnehmen und von außen mehrfach zusammendrücken, um möglichst viel der Probenlösung vom Tupfer zu lösen.

Die Kappe auf das Röhrchen mit der Testflüssigkeit vollständig aufsetzen. 4 Tropfen in die Öffnung der Testkassette tropfen. Testkassette auf dem Tisch stehen lassen.

Nach 15 Minuten das Ergebnis ablesen.

Mit der zweiten Kindergruppe die Testung vornehmen, sobald die ersten Kinder die Flüssigkeit in die Testkassette getropft haben. Für die Testauswertung der zweiten Gruppe separaten Timer stellen.

 

Auswertung

Negativ: Nur ein Strich ist an der C-Linie zu sehen.

Positiv: zwei Striche an der C- und T-Linie sind zu sehen. Der Strich an der T-Linie kann auch schwach sein.

Ungültig: Nur ein Strich ist an der T-Linie zu sehen oder es ist kein Strich zu sehen.

Nach der Testung

Die Kinder stecken Stäbchen, Testkassette und Teströhrchen in eine Papiertüte zur Entsorgung, die Lehrkraft sammelt in einem Müllbeutel die Papiertüten ein.

Im Testprotokoll wird das Datum der Testdurchführung notiert. Sofern ein Test positiv ausfällt, werden die Eltern benachrichtig. Das Kind muss bei einem Arzt einen ergänzenden PCR-Test durchführen, um das Ergebnis des Selbsttests zu überprüfen. Bis zum Vorliegen eines negativen PCR-Testergebnisses darf das Kind nicht zur Schule kommen.

Das Testprotokoll verbleibt in den Klassen, wird am Ende der Woche im Büro abgegeben und vier Wochen aufgehoben.

Falls Kinder eine Bescheinigung über ein negatives Corona-Schnelltest-Ergebnis („Bürgertest“) eines offiziellen Testzentrum beibringen, die nicht älter als 48 Stunden ist, sollte das im Protokoll notiert werden. In diesem Fall muss in der Schule nicht getestet werden.

Da jedes Kind und jede Lehrkraft zweimal wöchentlich getestet werden soll, bietet es sich an, die Testungen an den beiden ersten Präsenztagen der Gruppen vorzunehmen und freitags darauf zu verzichten.

  1. Was passiert bei einem positiven Testergebnis?

Aufgrund der bekannten Fehlerquote der Selbst-Tests sollte ein positives Ergebnis nicht überbewertet werden. Mit den Kindern wird besprochen, dass ein positives Testergebnis ein Hinweis auf eine Infektion sein kann, aber nicht muss. Daher ist es wichtig, das Ergebnis mit einem PCR-Test von einem Arzt überprüfen zu lassen.

Die verantwortliche Lehrkraft schätzt Aufregung, Angst und Belastbarkeit des betroffenen Kindes ein. Das Kind wird von der Klassenleitung oder einer vertrauten Bezugsperson zum Sekretariat begleitet. Dort wird es freundlich und entlastend empfangen.

Die Eltern werden informiert und auf ihre Verpflichtung hingewiesen, das Ergebnis des positiven Selbst-Tests per PCR-Test von einem Arzt überprüfen zu lassen. Die Schule meldet dem Gesundheitsamt das positive Selbst-Test-Ergebnis.

Wichtig: Nur das betroffene Kind wird aus dem Unterricht genommen! Für die übrigen Kinder der Lerngruppe wird der Unterricht fortgesetzt. Sofern der PCR-Test positiv ausfällt, entscheidet das Gesundheitsamt das weitere Vorgehen.